Nachweis der besonderen Sachkunde

Die Anforderungen der IHK erfülle ich lückenlos seit meiner Erstbestellung in 1991,

(die aktuelle Verlängerung der öffentlichen Bestellung erfolgte am 25.02.2014 befristet zum 31.03.2019 nach der Sachverständigenordnung der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern).

 

Sachverständigen-Ordnung (Stand 01.01.2016) Download unter:
www.muenchen.ihk.de/de/recht/Anhaenge/sachverstaendigenordnung.pdf


Seit ca. 1990 erfolgt die öffentliche Bestellung und Vereidigung als Sachverständige durch die IHK generell befristet auf die Zeitdauer von jeweils 5 Jahren.
Auf Antrag des SV wird die Verlängerung der Bestellung jeweils erneut befristet ausgesprochen, wenn der Sachverständige (SV) die besondere Sachkunde durch Vorlage von durch die IHK ausgewählten Gutachten gegenüber einem Fachgremium nachweist und ferner Bestätigungen über besuchte Fortbildungen vorgelegt werden.

Regelmäßige Fortbildungen zu ausgewählten Themenbereichen der Bauplanung und Bauausführung, Material und Verarbeitung, Praxis der Bauschadensprävention, neue Normen und technische Richtlinien, Neuerungen im Bereich des Baurechts und Vertragsrechtes, ermöglichen es mir, dass ich präzise Zuordnungen des Sachverhalts nach den juristisch wichtigen Fragestellungen vornehmen kann.

Rechtsberatung erfolgt grundsätzlich innerhalb der Gutachten nicht.
Die Gutachten werden aus technischer Sicht erstellt.

Die qualifizierte Rechtsberatung ist juristisch Ausgebildeten vorbehalten und wird grundsätzlich ergänzend empfohlen.

Mit dem technischen Sachverhalt unmittelbar verbundene Rechtsfragen werden grundsätzlich nur aus technischer Sicht beantwortet.

Die Originale der Gutachten sind stets mit Rundstempel und Original-Unterschrift gekennzeichnet.



Die öffentliche Bestellung und VEreidigung

"Derzeit stehen den Gerichten, Behörden, Unternehmen und Verbrauchern insgesamt ca. 17.000 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige zur Verfügung.

Die öffentliche Bestellung und Vereidigung durch eine Bestellungskörperschaft (Architekten-, Handwerks-, Industrie- und Handels-, Ingenieur oder Landwirtschaftskammern) ist die öffentlich-rechtliche Zuerkennung einer überdurchschnittlichen Qualifikation und Seriosität von Sachverständigen.

Zweck ist es, Vertrauen der privaten und öffentlichen Auftraggeber in die Kompetenz öffentlich bestellter Sachverständiger zu schaffen.

 

Rechtsgrundlagen sind §§ 36, 36a GewO, Landesarchitekten- sowie Ingenieurgesetze und § 91 Nr. 8 HWO sowie die als Satzungsrecht ausgestalteten Sachverständigenordnungen der bestellenden Kammern, die einen umfassenden Pflichtenkatalog enthalten und dessen Einhaltung die bestellende Kammer als Aufsichtsbehörde überwacht.

Öffentlich bestellte Sachverständige werden darauf vereidigt, ihre Sachverständigenleistungen unabhängig, weisungsfrei, persönlich, gewissenhaft und unparteiisch zu erbringen und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Sie sollen nach den Prozessordnungen in Gerichtsverfahren vorrangig herangezogen werden (§ 404 Abs. 2 ZPO, § 73 Abs. 2 StPO, § 173 VwGO).

Sachverständige müssen für eine öffentliche Bestellung besondere Sachkunde, praktische Erfahrung und persönliche Eignung nachweisen. Dies wird durch die Bestellungskörperschaft bei der Erstbestellung und nach Ablauf der regelmäßig auf 5 Jahre befristet erteilten Bestellung auch bei einer erneuten Bestellung überprüft."

 

Zitat aus:
https://www.ifsforum.de/sachverstaendige/oeffentliche-bestellung-und-vereidigung.html

 

Offizielles Sachverständigen-Verzeichnis IHK (2016)
http://svv.ihk.de/svv/content/home/sachverstaendiger.ihk?cid=268726