Schwerpunkte und ERFAHrungen

 

Die Sachverständige, Frau Lemmer, verfügt über einen großen und fundierten Erfahrungsschatz aus mehr als 25 Jahren Gutachtertätigkeit (mit öffentlicher Bestellung und Vereidigung) und 37 Jahren Berufserfahrung.

 

Eine wichtige Aufgabe des Sachverständigen liegt darin gewerke- und fach-über­greifende Sachzusammenhänge festzustellen und die Fehlerursachen auf­zuspüren, diese sachlich und technisch nachvollziehbar darzustellen, zu bewerten und zuzuordnen.

 

Gutachten erfüllen nicht nur formale Kriterien, sondern sie vermitteln in einer auf den Leserkreis abgestimmten Sprache Zusammenhänge und Bewertungen zu technischem Sachverhalt.

  • Ein Gutachten belegt prüfbar und nachvollziehbar von welchen Tatsachen und Informationen ausgegangen wurde, welcher Zustand (Tatsachenfeststellung) zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegt und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.
  • Fragen zu dem technischen Möglichkeiten der Nachbesserung/Nacherfüllung und den voraussichlichen Kosten werden in Gutachten beantwortet.
  • Fragen zu technischen oder merkantilen Wertminderungen werden in Gutachten beantwortet.

 

Darüber hinaus leisten Sachveständige auch Beratungsleistungen zur Bauschadens-Prävention u.v.a.

Beratungen, z.B. für die Umsetzung der Anforderungen zum barrierefreien Bauen/Modernisieren unterstützen Planer, Architekten, öffentliche Entscheidungsträger, Baufirmen, private Bauherrn und Ausführende.

 

Regelmäßige Fortbildung sind der Sachverständigen, Frau Lemmer sehr wichtig.

 

Gutachten der ö.b.u.v. Sachverständigen genießen einen hohen Vertrauensstellenwert und hohe Akzeptanz, weil sie weisungsunabhängig und objektiv neutral einen Sachverhalt sorgfältig bearbeiten und darstellen. Gutachten haben auch gegenüber Dritten - nach dem angegebenen Grund und Zweck eines Gutachtens  - eine Außenwirkung.

 

  • Ein- und Mehrfahmilienhäuser,
  • Wohnanlagen mit Tiefgaragen,
  • Wohnungseigentümergemeinschaften in Alt- und Neubau
  • Büro- und Laden-Nutzungen, gewerblich genutzte Objekte
  • öffentliche Gebäude, Infrastruktur - barrierefreie Erschließung
  • Besonderheiten an denkmalgeschützten Objekten und an
    historisch wertvollen Bauteilen
  • Gebäude mit Innenausstattung und haustechnischen Anlagen
  • Innenausbau und Einrichtungen

 

 

 

BEISPIELE
AUS DEN KERN-AUFGABEN-BEREICHEN DES SACHVERSTÄNDIGEN
FÜR SCHÄDEN AN GEBÄUDEN


Aufgabenbereiche

 

Das Aufgabengebiet der öffentlichen Bestellung "Schäden an Gebäuden" ist typisch für Generalisten.

Überdurchschnittliche und vertiefte Kenntnisse und praktische Erfahrungen sind übergreifend über alle am Bau notwendigen Einzel-Gewerke vom Sachverständigen für Schäden an Gebäuden deshalb zu erwarten. Der Sachverständige prüft deshalb zweckmäßig bei jedem neuen Auftrag, ob er zur Beantwortung der Fragen über ausreichende eigene Sachkunde verfügt.

Ich setze mich mit vielen Baustoffen, Bauweisen und die Ausführungs- und Verfahrenstechnik am Bau, der Baukonstruktion im Detail sorgfältig auseinander, um die praktischen Auswirkungen aufklären zu können und um die Fehler- und Schadens-Ursachen zu benennen.

 

 

Häufige Aufgabenstellungen

 

An den sogenannten Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung, zwischen dem Übergang der Leistung von einem Gewerk zum nachfolgenden Gewerk treten häufig Probleme auf. Die Folgen von derartigen Fehlern sind nach der jeweiligen Ursachen dem jeweiligen Verantwortungsbereich der am Bau Beteiligten zuzuordnen.

 

Die Frage nach den erforderlichen Maßnahmen zur Schadens- und Mangelbeseitigung weist bereits in die Richtung einer sorgfältigen Sanierungs- und Instandsetzungsplanung.

Als Sachverständige gebe ich Hinweise auf in Frage kommende verschiedene Lösungsmöglichkeiten.

Nicht jeder Baufehler lässt sich im Nachhinein vollständig beseitigen.

Dann steht oft die Frage nach einer Bewertung des übrig gebliebenen technischen Minderwertes an oder ob sogar ein merkantiler Minderwert entstanden ist oder zurück bleibt.

 

Vielfach sind auch Fragen zur Gleichwertigkeit, der Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit verschiedener Werkstoffe und Verarbeitungen ein wichtiges Thema.

Orientierung und objektive Vergleichskriterien sind durch die allgemein übliche und zu erwartende technische Nutzungsdauer (Lebendauer-Tabellen) möglich.

Vergleiche von verschiedenen Kosten über die technische Nutzungsdauer für Erhalt, Instandhaltung, Renovierung (Instandhaltungsintervalle), Modernisierung, Bewirtschaftung und Betrieb baulicher Anlagen eröffnen Entscheidungs- und Planungshilfen bei der Wahl alternativer Bauausführungen, Materialien usw.

 

Die technischen Möglichkeiten und die Kosten der verschiedenen Maßnahmen zur Mangelbeseitigung sind ferner oft von Interesse und müssen nach nachvollziehbaren Kriterien geschätzt oder berechnet werden.

 

Im Detail befasst sich der Sachverständige auch mit allen Fragen zu Aufmaß und Abrechnung von verschiedenen Bauleistungen, der Prüfung und Erstellung von Aufmaßen und Flächenermittlungen, z.B. auch Ermittlung der Wohnfläche (nach Wohnflächenverordnung WoFlVO).

 

In Gerichtsgutachten sind ferner häufig Fragen zu beantworten, ob eine bestimmte ausgeführte Leistung für den gewöhnlichen Gebrauch geeignet ist, ob sie der üblichen Nutzung und dem üblichen Standard entspricht, wenn die Vertragsparteien es z.B. versäumt haben konkret etwas dazu zu vereinbaren.
Viele Fragen erstrecken sich darauf, ob eine bestimmte Ausführung mit den anerkannten Regeln der Technik (a.R.d.T.), dem Stand der technischen Normen oder anderen besonderen Merkmalen oder mit dem Auftrag übereinstimmt oder welcher Art die Abweichungen sind und welche Folgen daraus zu erwarten sind.

 

Jede Bauweise und Konstruktion unterscheidet sich in den Details,  weshalb jeder Sachverhalt nur für das betreffende Objekt individuell bearbeitet wird.


Meine analytische und sehr strukturierte Arbeitsweise verhilft zur sachlichen Übersicht, Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit meiner Ausführungen.

"Auf zwei Dingen beruht das Wohlgelingen in allen Verhältnissen.
Das eine ist, dass der Zweck und das Ziel der Tätigkeit richtig bestimmt sind, das andere, die zu diesem Letztziel führenden Handlungen zu finden"  

- Aristoteles -

In diesem Sinn möchte ich meine Auftraggeber, Anwälte und Richter ansprechen, damit von Anbeginn einer Zusammenarbeit man sich sorgfältig Gedanken macht über den Grund und den Zweck und über die geeigneten Fragestellungen.

 

Die sorgfältige Zusammenstellung an Grundlagen-Informationen, die dem Sachverständigen zur Verfügung gestellt werden, ist stets sehr wichtig und hilfreich, damit die zutreffenden Schlussfolgerungen auch daraus gezogen werden können.
Unerwünschte "Überraschungen und Einwände der Gegenpartei" könnten vielmals schon in der Vorbereitung eines Gutachtens erkannt werden.

 

Sachverständige unterstützen auch kompetent bei der Prozess-Vorbereitung mit Privat-Gutachten, privaten Beweissicherungs-Gutachten, Beratungsleistungen.

 

Nach meiner Erfahrung ist auch ein frühzeitig eingeholtes unabhängiges Gutachten, das unter Umständen auch eben nicht im ursprünglich erhofften Sinn der Auftraggeber einen Sachverhalt bewertet, trotzdem äußerst wertvoll, schon deshalb, weil in Kenntnis einer dann zutreffenden Bewertung spätere kostspielige weitergehende Schritte auch vermieden werden können oder andere Lösungen sinnvoll angestrebt werden können.

 

Deshalb muss ein Gutachten weisungsunabhängig erstellt werden. Einen bestimmten "Erfolg" kann der Sachverständige nicht versprechen, wenn er in der Sache korrekt und sorgfältig arbeitet.

 

So kann zur rechten Zeit auch ein "Partei- und Privat-Gutachten" auch innerhalb eines Gerichtsverfahrens sehr wertvolle Dienste erfüllen und dort auch inhaltlich Anerkennung finden, wenn der Sachverständige seiner Aufgabe gerecht wird.

Kompetente Partei-Gutachten können in Gerichtsverfahren über die Einschränkungen, welche sich durch die gerichtlichen Beweisfragen ergeben, unter anderen neuen Gesichtspunkten unterstützend und prozeß-entscheidend sein.

 

Innerhalb eines Gerichtsverfahrenes besteht auch jederzeit die Möglichkeit bestimmte Fragen und Themen auf Antrag aus dem regulären Prozess herauszulösen und mittels einer Mediation zu Ende zu führen.
Damit kann ein bei Gericht anhängiges Verfahren deutlich entschlackt werden, die dort weiterhin nur noch behandelten Fragen konzentrieren sich i.d.R. nur noch auf relevante Rechtsfragen.  Kosten und Verfahrensdauerzeiten können eingespart werden.

 

(Vorschläge der Sachverständigen Lemmer zu Einsparungsmöglichkeiten für Verfahrensdauer und Kosten / siehe Blog-Eintrag unter NEWS).

 

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