Typische Aufgabenstellungen

Das typische Aufgaben-Gebiet des Sachverständigen für "Schäden an Gebäuden"

Das Aufgabengebiet der öffentlichen Bestellung "Schäden an Gebäuden" ist ausgerichtet auf Generalisten.

Überdurchschnittliche und vertiefte Kenntnisse, sowie langjährig erworbene praktische Erfahrungen sind übergreifend über alle wesentlichen, am Bau zusammen wirkenden Einzel-Gewerke vom Sachverständigen für Schäden an Gebäuden zu erwarten.

Insbesondere die Problematik für das Entstehen von Fehlern und Mängeln - an der Schnittstelle zwischen Planung und Ausführung, die Koordination mehrerer - an der Ausführung Beteiligter - und die Abgrenzung der verschiedenen Leistungsbereiche - gehört zu den typischen Kern-Aufgaben des Sachverständigen für Schäden an Gebäuden.


Es geht z.B. darum

  • die Feststellung des Ist-Zustandes und
  • um die Bewertung der Differenz zum Soll-Zustand.
  • Im Einzelfall ist sehr häufig der vertraglich vereinbarte oder der allgemein geschuldete Soll-Zustand als Beurteilungskriterium zunächst zu ermitteln.


Daneben sind zusätzliche praktische Erfahrungen und detaillierte Kenntnisse über Baustoffe, deren Eigenschaften und Haltbarkeit und mögliche Material-Kombination erforderlich. Kenntnisse über die Lagerung, Transport und  Verarbeitung sind nötig.

 

Fundierte Kenntnisse im Bereich der Bau-Physik und Bau-Chemie, sowie zur Gründung eines Bauwerks und zum Baugrund und dessen Vehalten, zu der Statik sind ferner vorhanden.

 

Daneben haben haustechnischen Anlagen und deren Funktionen Bedeutung (Heizungen und Fußbodenheizungen, Aufzüge, Installation für Wasser und Abwasser, Lüftungen).

Kernaufgaben des Sachverständigen für Schäden an Gebäuden sind ferner

  • die nachträgliche Ermittllungen einer angemessenen Vergütung (BGB) bei Schlecht- oder Minderleistung,
  • die Schätzung einer technischen Wertminderung und/oder einer merkantilen Wertminderung, sofern Baufehler und -Mängel im endgültig nachgebesserten Zustand noch Differenzen zum vereinbarten oder allgemein zu erwartendem Soll-Zustand aufweisen.
  • Diese technischen Bewertungen dienen i.d.R. als Grundlage einer abschließenden Abrechnung der Bauleistungen, der Geltendmachung und dem Ausgleich von Forderungen und Ansprüchen.

 

Daneben erbringt der Sachverständige für Schäden an Gebäuden vielfältige Beratungsleistungen bei der

  • Einschätzung der gegebenen Bausubsstanz im Alt- und Neubau (Haltbarkeit, Restnutzungsdauer, Eignung und Tauglickeit für den vorgesehenen Zweck, Umnutzungen, usw.)
  • dies zum Beispiel bei Vermietung und Verpachtung,
  • Ankauf- und Verkauf von Immobilien,
  • vor und bei Umbau, Instandsetzung, Renovierung, Reparatur und Wartung - .
  • Hierbei ist ferner die Abschätzung der laufenden und zukünftigen Betriebs- und Instandhaltungskosten und der durchschnittlichen Wartungszyklen sehr nützlich, abhängig von der technischen Nutzungs- und Lebensdauer und unter Berücksichtigung des Grads der Beanspruchung und Abnutzung.


Typische Beratungsleistungen erstrecken sich - zum Beispiel - auch auf

  • allgemeine wirtschaftliche Aspekte in Machbarkeitsstudien,
  • Prüfung und Festlegungen der Details in Baubeschreibungen hinsichtlich der Qualitätsstandards.
  • Feststellung des gegenwärtigen Zustands mit Abschätzung von demnächst anfallenden Kosten für Instandhaltung, Wartung, Reparaturen und Anpassungen an gesetztliche Vorschriften (EnEV usw.).


Die Wirtschaftsmediation ist eine logische Ergänzung zum Aufgabenbereich als Sachverständige für Schäden an Gebäuden, denn die bei der technischen Begutachtung gewonnenen Erkenntnisse und technischen Bewertungen können so - im Einvernehmen mit den Beteiligten - einer effizienten und kostengünstigen und im Schwerpunkt praktisch-orientierten, außergerichtlichen und wirtschaftlichen Konflikt-Lösung zugeführt werden.

 

Lassen Sie sich unverbindlich beraten, was eine Mediation leisten kann.

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