Schimmelschäden - Ursachenbeseitigung

Schimmel in Bauwerken kann aufgrund sehr vieler verschiedener Ursachen entstehen. All diesen Schäden ist eines gemeinsam: immer liegt ein erhöhtes Feuchte-Niveau im Bereich der betroffenen Flächen vor.

 

Das Feuchteangebot, das der Schimmel für sein Wachstum benötigt, stammt z.B.

  • aus der Umgebungsluft (relative Luftfeuchte - Heizung und Belüftung, Luftbewegung),
  • aus Kondensatfeuchte (Luftfeuchte schlägt sich an kühlen Bauteiloberflächen nieder),
  • aus Diffusionsfeuchte (Baustoffe werden von Feuchte in Dampfform durchwandert),
  • aus Bauteilfeuchte (Wasser in flüssiger Form durchdringt das Bauwerk),
  • aus Oberflächenfeuchte (Benetzung der Oberflächen mit Wasser, unzureichende Gefälle und Verdunstung an Oberflächen).

Fundierte Kenntnisse zur Bauphysik und ein analytisches Vorgehen bei der Ursachen-Untersuchungen, Messungen (Momentaufnahmen/Messungen über einen längeren zusammenhängenden Beobachtungszeitraum) helfen bei der Erforschung der Ursachen.


Erst wenn die Ursache geklärt ist, lassen sich fundiert die richtigen Maßnahmen zur Beseitigung mit einem Sanierungskonzept (für umfangreiche Schimmelschäden) beschreiben.

 

Praxis-Tipp:

Schimmel in kleinem begrenztem Umfang sollte man stets sofort bekämpfen. Das kann auch der Laie selbst tun.

Sachverständige beraten über geeignete Maßnahmen.

 

Schimmelschäden in größerem Umfang erfordern stets sorgfältige Planung der Maßnahmen, Durchführung und Dokumentation der Erfolgskontrollen, z.B. durch Freimessung.

  • Sachverständige beraten auch hinsichtlich der Abwägung zum Umfang der Maßnahmen und der voraussichtlichen Kosten.
  • Abgrenzungen zu Alt- und Vorschäden sind im Einzelfall erforderlich (ggf. durch Auswertung einer früheren Beweissicherung).

Die Sachverständige, Frau Lemmer, hat viel praktische Erfahrung mit Schimmel-, Feuchte- und Wasserschäden und bildet sich zu diesem Themenkreis ständig weiter.